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Interessant und wichtigEs gibt immer wieder Neuigkeiten. Wir leben nicht allein auf der Welt. Hier werden das Erfreuliche und das Nützliche aufgeführt:Malermeister aus Bützow bundesweit Spitze

Mit der BüWo 20. Geburtstag feiern

Malerarbeiten von der Steuer absetzbar

Steinberg Malerwerkstätten sorgt für Wohlfühl-Ambiente mit Pfiff


















 


 

Quelle: qih (Qualität im Handwerk Fördergesellschaft mbH) 08.09.2010

Malermeister aus Bützow bundesweit Spitze
Die Firma Steinberg Malerwerkstätten erhält begehrtes qih-Qualitätssiegel Ausreichend? Befriedigend? Gut? Manchmal ist sogar „Gut“ eben nicht gut genug: Gerade bei Malermeisterbetrieben erwarten die Kunden, dass die beauftragte Firma eine „sehr gute“ Leistung abliefert – schließlich wird man mit der neu gestalteten Wohnumgebung tagtäglich „konfrontiert“. Lust und Frust können eng beieinander liegen.
Als einer der bundesweit besten Innungsbetriebe des Maler-Handwerks erhielt nun die Firma Steinberg Malerwerkstätten aus Bützow das Gütesiegel der Fördergesellschaft „Qualität im Handwerk“ (qih). Diese zeichnet in Kooperation mit dem Hauptverband Farbe Gestaltung Bautenschutz - HFGB - ausschließlich Handwerksbetriebe aus, die besonders hohe Standards erfüllen. Im Mittelpunkt steht hierbei die Kundenzufriedenheit. Und genau diese kann Jan Steinberg vorweisen – davon zeugen die überaus positiven Kundenbewertungen, die sein seit 1972 bestehender Familienbetrieb innerhalb weniger Wochen erhielt. „Das qih-Zertifikat ist für meine 11 Mitarbeiter und mich Anerkennung, Bestätigung
und Motivation zugleich“, betont Jan Steinberg.
Außerdem helfe das Qualitätssiegel dabei, sich von unseriösen Anbietern klar abzugrenzen.
Die 2007 gegründete „Qualität im Handwerk“-Fördergesellschaft garantiert eine neutrale und kontinuierliche Auswertung aller Kundenbewertungen, die wahlweise per Internet oder Postkarte abgegeben werden können. Nur jene Betriebe, die kontinuierlich von ihren Auftraggebern mit „sehr gut“ benotet werden, dürfen das qih-Siegel führen. Ein spezielles Sicherheitsverfahren macht einen Missbrauch des Systems nahezu unmöglich. Bislang können bundesweit neben den Malern und Lackieren auch die Raumausttatter, Sattler, Betstattern und die Tischler bereits Bewertet werden. Weitere Gewerke kommen in Kürze hinzu.


 

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Mit der BüWo 20. Geburtstag feiern

30. Juni 2010 von evbm

Die Bützower Wohnungsgesellschaft (BüWo) wird 20 Jahre alt und möchte das zusammen mit vielen Gästen an diesem Sonnabend, 4. Juli, in der Bützower Ministadt feiern. Das bunte Programm beginnt um 10 Uhr.

"Es soll ein Fest für alle werden. Deshalb sind nicht nur unsere Mieter, sondern es ist jedermann dazu eingeladen", sagt Stefan Warncke von der BüWo, der gestern zusammen mit Kollegen die letzten Handgriffe zur Vorbereitung des Festes ausführte.

Auf dem Festgelände erwartet am Sonnabend ein buntes Bild mit Musik, Kinderanimation, diversen Ständen, Hüpfburg, Mal- und Bastelstraße, gastronomischen Angeboten, Tombola und vielem mehr die Besucher. Mit all diesen Angeboten will die Wohnungsgesellschaft einen Höhepunkt in der Stadt schaffen und zusammen mit allen die guten Ergebnisse in den letzten 20 Jahren feiern.

17 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Büwo verwalten und bewirtschaften in Bützow, Schwaan und Laage über 2600 Wohnungen und andere Immobilien. Davon rund 1250 eigene und 1360 Wohnungen im Auftrag von Fremdeigentümern. "Das ist ein relativ stabiler Bestand, mit dem wir gut in die Zukunft sehen können", sagt Monika Gräning, Geschäftsführerin der Büwo, einer hundertprozentigen Tochter der Stadt. Von den Objekten des Unternehmens seien 45 Prozent voll modernisiert, 46 teilmodernisiert und neun Prozent unsaniert. Mit einem Wohnungsleerstand von derzeit 7,35 Prozent liegt die BüWo knapp unter dem Durchschnitt von Mecklenburg-Vorpommern. Rund 80 Wohnungen des Unternehmens stehen leer. Dadurch gingen dem Unternehmen im letzten Jahr fast 240 000 Euro an Mieteinnahmen verloren.

Dennoch verfüge das Unternehmen über eine gute Leistungsfähigkeit, so Gräning. "Wir versuchen uns anzupassen an die veränderten Wohnbedürfnisse der Menschen", sagt die Geschäftsführerin. So sei als nächstes der Umbau der alten Realschule Bützow in barrierefreie Wohnungen vorgesehen. Die BüWo nehme damit an einem deutschlandweiten Modellprojekt teil, für das sie mit Fördermitteln von rund 800 000 Euro rechnen könne.

"Wir wurden für dieses Projekt unter über 100 Bewerbern ausgewählt und sind nun eines von 20 Modellvorhaben bundesweit", so Monika Gräning.


 

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Malerarbeiten von der Steuer absetzbar

Neue Regelung ab Januar 2009


Der bislang gültige Steuerbonus wird zum 1. Januar 2009 auf 20 Prozent von 6000 Euro (= 1200 Euro) verdoppelt

Mit dem neu eingeführten § 35a Einkommenssteuergesetz bestand erstmals für die Veranlagungszeiträume ab 2003 die Möglichkeit für haushaltsnahe Beschäftigungsverhältnisse und Dienstleistungen Steuerermäßigungen in Anspruch zu nehmen (Zweites Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsplatz (Hartz II)). Hiervon waren bisher bereits teilweise auch Malerarbeiten erfasst, soweit es sich um Schönheitsreparaturen handelt. Dies hatte der HV Farbe Gestaltung Bautenschutz in zähen Verhandlungen erreicht.

Im Einzelnen gilt ab Januar 2009:

Steuerbonus für Handwerksleistungen § 35 a Abs. 2 S. 2 EMax. 1200 EURO im Jahr (20% von 6.000 EURO)

bei Erhaltungs-, Modernisierungs- oder Renovierungsmaßnahmen

im Privathaushalt des Mieters oder Eigentümers (selbstgenutztes Einfamilienhaus, Eigentumswohnung) Voraussetzungen für Erhalt des Steuerbonus:Handwerkerrechnung mit ausgewiesener Mehrwertsteuer

Arbeitskosten sind in separatem Betrag auf der Rechnung ausgewiesen
Hinweis: Auch die anteilige Mehrwertsteuer ist begünstigt und sollte deshalb einzeln ausgewiesen werden Materialkosten oder sonstige gelieferte Waren sind nicht begünstigt


Rechnungsbetrag wurde auf das Konto des Handwerksbetriebs überwiesen
(Nachweis durch einen Beleg des Kreditinstituts, d.h. Überweisung oder Kontoauszug)

Leistungen und Zahlungen müssen nach dem 31.12.2008 erbracht worden sein Kein Steuerbonus bei Geltendmachung der Aufwendungen alsBetriebsausgaben (§ 4 Abs. 2 EStG)

Werbungskosten (§ 19 EStG)

Sonderausgaben (z.B. § 10 f EStG, Denkmalschutz)

Außergewöhnliche Belastungen (§ 33 EStG)

Geringfügiges Beschäftigungsverhältnis im Sinne des § 8 Viertes Buch SGB Wie hoch ist der Steuerbonus?

20 % von max. 6.000 Euro der Erhaltungs-/Modernisierungs- oder Renovierungsleistungen, d.h. max. 1200 Euro. Es handelt sich um eine max. Jahresförderung pro Haushalt. Der Steuerbonus wird nur für die Arbeitskosten gewährt. Der Steuerbonus für Handwerksleistungen ist additiv zum Steuerbonus für allgemeine sonstige haushaltsnahe Dienstleistungen gem. § 35 a Abs. 2 S. 1EStG (Beispiel: Reinigung der Wohnung, Pflege von Angehörigen). Dieser Steuerbonus beträgt ebenfalls max. 1200 Euro im Jahr.

Beispiel:

Malerarbeiten (nur Arbeitskosten)4.700,-- 19% Mwst. Anteil Malerarbeiten893,00,-- Abzugsfähige Kosten5.593,00,-- Steuerermäßigung 20%1.118,60,--Direkt von der Steuerschuld abziehbar1.118,60,--

Wann gibt es den Steuerbonus?

Im Rahmen der jährlichen Einkommensteuererklärung wird die Rechnung eingereicht. Der Steuerbonus wird dann im Nachhinein mit der festgesetzten Einkommensteuer verrechnet (in 2010 für das Jahr 2009).


 

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Sorgt für Wohlfühl-Ambiente mit Pfiff

Quelle: SVZ vom 06. Oktober 2010 | von Nadine Schuldt

Malermeister Jan Steinberg bringt zu einem Beratungsgespräch stets verschiedene Farb-Proben von Tapeten, Fassaden oder Teppichen mit. Nadine Schuldt

BÜTZOW - Wände und Fassaden mit den verschiedensten Farben und Techniken zu gestalten - dafür brennt Jan Steinberg. "Mir macht es einfach Spaß, Menschen mit einer gelungenen Farbgestaltung ihrer Räume eine Freude zu machen", sagt der 30-jährige Inhaber des Betriebes "Steinberg Maler Werkstätten".

Das erfolgt durch sein Unternehmen ganz professionell: Mit Farb- und Strukturproben von Tapeten, Fassaden oder Teppichen in zahlreichen Koffern veranschaulicht er die mögliche Gestaltung. Auch bei der passenden Auswahl des Fußbodens berät Steinberg seine Kunden. "Wir verlegen auch Laminat oder Teppiche, wodurch wir die komplette Inneneinrichtung einer Wohnung gestalten können", erläutert Steinberg. Deshalb können Beratungsgespräche bei ihm mitunter bis zu zwei Stunden dauern. Sicherlich auch, weil er interessierten Leuten mit einer speziellen Computertechnik die Zimmer in der gewünschten Farbe präsentieren kann. Teilweise kommen ihm Ideen für die Gestaltung sogar vor dem Zu-Bett-gehen, erzählt er.

Dass man sich für die richtige Auswahl der Farben und Materialien Zeit nimmt, ist für ihn selbstverständlich. "Wann richtet man sich denn mal ein Wohnzimmer komplett neu ein? Doch höchstens alle zehn Jahre, wenn nicht noch seltener", sagt Steinberg. Bis jetzt seien auch alle Kunden sowohl mit der Beratung als auch mit dem Ergebnis zufrieden gewesen - teilweise erreichen ihn sogar Dank-E-Mails.

Das Faible fürs Malern wurde dem Bützower schon in die Wiege gelegt - bereits der Vater hatte einen eigenen Betrieb in diesem Handwerk. Deshalb war auch für Jan Steinberg schnell klar, dass er nach der Schule eine Malerlehre macht. In Lübeck schließt er in seinem Ausbildungs-Jahrgang als bester Lehrling ab. Dann kommt er zurück nach Bützow, arbeitet eine Zeit lang bei seinem Bruder. Der hatte mittlerweile den Betrieb des Vaters übernommen. Schließlich nimmt er sich eine Auszeit, verbringt einige Monate in Spanien. Doch nach einer Weile, 2003, steht für ihn fest: Er will seinen Meister im Malerhandwerk machen. Er setzt sich noch einmal auf die Schulbank.

Nach Meisterstudium Familienfirma fortgeführt

Vom Malern kann Steinberg auch während seiner Meisterausbildung nicht lassen. Er jobbt bei einer größeren Malerfirma in Hamburg. "Oft bin ich allein zum Kunden gefahren und hab’ die Wohnung verschönert", sagt er. Er mag es, unterwegs zu sein - von einem Kunden zum nächsten zu fahren, mache ihm nichts aus.

Nachdem er den Meisterbrief in der Tasche hat, übernimmt er 2004 von seinem Bruder den Betrieb. "In den ersten zwei Jahren habe ich die Aufträge noch allein erledigt", erinnert er sich. Doch die Geschäfte laufen gut, er holt sich Verstärkung: Zunächst stellt er einen Mitarbeiter ein, dann einen zweiten. Inzwischen ist der Betrieb auf elf Facharbeiter angewachsen. "Es ist gar nicht so einfach, geeignete, qualifizierte Leute zu finden", sagt der Malermeister. Denn: Von einer qualitativ hochwertigen Arbeit hänge ein erfolgreicher Betrieb ab.

Und obwohl alle seine Mitarbeiter noch verhältnismäßig jung sind - das Alter liegt zwischen 30 und 45 Jahren - würde er auch gerne Schulabgänger ausbilden. Doch bisher haben auf seinem Arbeitstisch noch keine Bewerbungsunterlagen gelegen.

Weil die Büro-Arbeit einen Großteil von Steinbergs Aufgaben einnimmt, ist er kaum noch beim Malern dabei. "Ich versuche, ein- bis zwei Mal im Monat beim Malern mitzumachen."


 
 

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